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Die Gruppengegner BEL, ISR und SRB

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Foto eventlive.it: Als Europameister automatisch auch Favorit für die European League und mit Sicherheit härtester Vorrundengegner für die DVV-Frauen: Serbien.

Serbien (Weltranglisten-9.)
Mit der Mannschaft aus Serbien präsentiert sich der aktuelle Europameister und Rekordsieger der European League in Deutschland. Bei den bisherigen vier gespielten Turnieren zeigten sich die Serbinnen immer von ihrer besten Seite, standen gleich drei Mal ganz oben auf dem Podest und konnten 2012 den dritten Platz bejubeln.

Die Serbinnen um Spielführerin Jelena Nikolic (Vakifbank Istanbul) sind der am stärksten einzuschätzende Gegner der DVV-Frauen in der European-League Vorrunden-Gruppe. Den deutschen Fans und vor allem den Spielerinnen dürfte noch das EM-Finale von 2011 schmerzlich in Erinnerung sein, bei dem die deutsche Mannschaft nach einer 2:1-Führung schon eine Hand an dem ersten EM-Titel seit 1987 (damals DDR) hatte, um am Ende doch noch in der „Hölle von Belgrad“ mit 3:2 zu verlieren.

Für die serbische Auswahl war der Sieg der erste EM-Titel überhaupt und zugleich einer der größten Erfolge in ihrer Geschichte. Mit diesem Triumph im Rücken nahm Serbien nur ein Jahr später an den Olympischen Spielen in London teil, allerdings mit mäßigem Erfolg. Nach der Gruppenphase schied der Europameister sang- und klanglos ohne jeglichen Sieg und mit nur zwei Satzgewinnen als Tabellenletzter aus. Allerdings plagten das Team um Trainer Zoran Terzic große Verletzungssorgen - mit Jelena Nikolic (Kapitän), Brizitka Molnarc und Sanja Malagurski fehlten in London gleich drei der wichtigsten Spielerinnen, insgesamt konnten nur sechs EM-Goldmedaillengewinnerinnen in London spielen. 2013 sollte Serbien wieder stärker sein, wenn das Team auf alle Spielerinnen zurückgreifen kann.

Geht es nach den Serbinnen soll 2013 wieder das Jahr der großen Erfolge werden. Bietet doch gerade die European League einen echten Härtetest vor der Europameisterschaft in Deutschland und in der Schweiz, die nur drei Monate später stattfindet. Denn mit einem positiven Ergebnis könnte verloren gegangenes Selbstvertrauen gewonnen werden und für einen Motivationsschub im Hinblick auf die Europameisterschaft sorgen.

Die größten Erfolge Serbiens und der Vorgängerstaaten
Olympische Spiele: 5. Platz 2008
Weltmeisterschaften: 3.Platz 2006, 8. Platz 2010
Europameisterschaften: 1. Platz 2011, 2. Platz 2007, 3. Platz 1951
European League: 1. Platz 2009, 2010, 2011, 3. Platz 2012

Die Bilanz der deutschen Mannschaft gegen Serbien (inklusive der Vorgängerstaaten)
47 Spiele – 33 Siege – 14 Niederlagen

Letzter Vergleich aus deutscher Sicht
08.11.2011 World Cup in Toyama/JPN: GER - SRB 3:2 (25-22, 24-26, 25-23, 23-25, 15-11)



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Foto CEV: Nach der Qualifikation für die EM-Endrunde 2013 war der Jubel bei den belgischen Frauen groß.

Belgien (Weltranglisten -39.)
Die Belgierinnen sind neben Israel Außenseiter in der deutschen Gruppe. Wie die deutsche Mannschaft nehmen auch die belgischen Frauen zum ersten Mal an der European League teil. Und wie für Team Deutschland ist auch für die Belgierinnen die Teilnahme an der European League eine optimale Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Deutschland und der Schweiz. Dort trifft das Team in der Gruppe B in Zürich auf Italien, die Schweiz und den Sieger aus Ukraine/Frankreich.
Der belgische Frauen-Volleyball ist auf dem Vormarsch, weil sich die starke Nachwuchsarbeit der vergangenen Jahre immer mehr bemerkbar macht. 2009 gab es den größten Erfolg, als Belgien Gold bei den Jugend-Europameisterschaften gewann. Und immerhin drei Spielerinnen aus dem „goldenen“ Jahrgang 1992/93 standen zuletzt im Kader, der die Qualifikation für die EM-Endrunde 2013 schaffte. Im entscheidenden Spiel um die direkte Qualifikation wurde Frankreich 3:0 geschlagen und damit die 1:3-Niederlage aus dem ersten Vergleich wettgemacht. Bei Punktgleichheit setzte sich Belgien dank des minimal besseren Satzverhältnisses gegen Frankreich durch (16:3 gegen 15:4).

Damit gelang zum dritten Mal bei den letzten vier Europameisterschaften der Sprung zur Finalrunde. Lediglich 2011 wurde die EM-Endrunde verpasst, zuvor gelangen mit Platz elf (2009) in Polen und sieben (2007) bei der „Heim-EM“ respektable Ergebnisse – berücksichtigt man die Größe des kleinen Landes.

„Kopf“ der Mannschaft ist Zuspielerin Frauke Dirickx. Die 1,87 Meter große Ballverteilerin hat bereits in Profiligen in Spanien, Rumänien, der Türkei und Italien gespielt und ist aktuell beim polnischen Champions League-Teilnehmer Dabrowa Gornicza unter Vertrag.

Die größten Erfolge Belgiens
Weltmeisterschaften: 13. Platz 1956, 22. Platz 1978
Europameisterschaften: 7. Platz 2007, 11.Platz 2009, 12. Platz 1975 + 1979

Die Bilanz der deutschen Mannschaft gegen Belgien (inklusive der DDR)
29 Spiele – 25 Siege – 4 Niederlagen

Letzter Vergleich aus deutscher Sicht
1987 bei der EM in Belgien: GER – BEL 3:0 (15-9, 15-5, 15-8)



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Foto CEV: Star der israelischen Mannschaft ist der Trainer: Arie Selinger (ganz links) hat bereits zweimal olympisches Silber mit seinen Teams gewonnen.

Israel (Weltranglisten-46.)
Die Mannschaft aus Israel ist in der deutschen Vorrunden-Gruppe die große Unbekannte, zumal der letzte Vergleich zwischen einer deutschen und einer israelischen Frauen-Nationalmannschaft mehr als 25 Jahre zurück liegt (siehe unten).

In der jüngeren Vergangenheit hat Israel durchaus mit einigen guten Ergebnissen aufhorchen lassen. Nach 39 Jahren Abstinenz qualifizierte sich das Team 2011 erstmals wieder für eine EM-Endrunde, blieb dort jedoch in den Partien gegen Polen, Rumänien und die Tschechische Republik ohne Satzgewinn. In der Qualifikation für die EM-Endrunde 2013 in Deutschland und in der Schweiz gelang gegen Spanien ein 3:2-Sieg, die Spanierinnen sind bekanntlich bei der EM ein deutscher Vorrundengegner. Und 2010 konnten die Israelis gar die Finalrunde in der European League erreichen und Platz vier belegen.

Der Aufschwung ist zweifelsohne mit einem Namen verbunden: Trainer-Legende Arie Selinger (NED), u.a. zweifacher Silbermedaillengewinner bei Olympischen Spielen (1984 mit den US-Frauen, 1992 mit den niederländischen Männern) ist seit 2007 Trainer der israelischen Frauen-Nationalmannschaft und hat diese Stück für Stück nach vorne gebracht. Das „Projekt Selinger“ sieht dabei eine Professionalisierung mit täglichem Training vor, an dessen Ende eigentlich die erste Olympia-Teilnahme 2012 in London stehen sollte.

Dabei setzt der erfahrene Trainer vor allem auf Außenangreiferin Anna Velikiy. Die gebürtige Russin ist die Topscorerin in der israelischen Mannschaft und spielt in der Saison 2012/13 an der Seite von DVV-Nationalspielerin Saskia Hippe beim tschechischen Spitzenklub Prostejov.

Die größten Erfolge Israels Weltmeisterschaften: 14. Platz 1956
Europameisterschaften: 8. Platz 1967, 11. Platz 1971, 16. Platz 2011
European League: 4. Platz 2010, 9. Platz 2012, 10. Platz 2011

Die Bilanz der deutschen Mannschaft gegen Israel (inklusive der DDR)
21 Spiele – 17 Siege – 4 Niederlagen

Letzter Vergleich aus deutscher Sicht
1. Januar 1987 in der EM-Qualifikation in Schwerte: GER – ISR 3:0 (15-2, 15-3, 15-3)

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