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Das war's für VT Aurubis

Saisonende für die Bundesligafrauen nach 1:3-Heimniederlage gegen Köpenick. Spitzenvolleyball im Hamburger Süden droht nach 25 Jahren das Aus.

Neugraben.  Großes Kino in der CU-Arena. Erst stemmen sich die Bundesliga-Volleyballerinnen des VT Aurubis Hamburg vor fast 1000 Zuschauer beherzt, aber vergeblich gegen die 1:3 (13:25, 20:25, 25:23, 19:25)-Niederlage gegen den Köpenicker SC und das vorzeitige Saisonende. Sie liefern einen letzten großen Kampf und sind am Ende die tragischen Heldinnen. Dann spricht Nina Braack zu den Fans und bedankt sich mit Tränen in den Augen für den Zuspruch, den das Hamburger Damenteam während der gesamten Saison von allen Seiten erhalten hat.

Beim letzten Rundgang durch die Halle und beim Abklatschen mit den Fans gibt es keine Aurubis-Spielerin, die nicht mit den Tränen kämpfen muss oder sie sogar fließen lässt. Ihnen allen steht die eine Frage ins Gesicht geschrieben: Wie geht es nach 25 mehr oder weniger erfolgreichen Jahren weiter mit dem Spitzen-Volleyball im Hamburger Süden?

Trainer Dirk Sauermann, dem es gelungen ist, im Laufe der Saison aus lauter Neulingen ein Team zu formen, das sich die Herzen der großen Fangemeinde erobert hat, brachte es auf den Punkt: "Es wäre einfach zu schade, wenn jetzt alles vorbei wäre. Die Voraussetzungen für Bundesliga-Volleyball sind hier in Neugraben hervorragend. Wir haben eine super Halle, ein tolles Umfeld im Verein und ebenso tolle Fans." Nur dass es den beiden Präsidenten des VT Aurubis offenbar noch nicht gelungen ist, den Ausfall des bisherigen Hauptsponsors Aurubis AG zu kompensieren. Knapp drei Wochen bleiben den Volleyball-Managern noch. Bis zum 1. April muss der Lizenzantrag einschließlich des Nachweises der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eingereicht worden sein.

Bereits vor zwei Jahren hatte die Aurubis AG ihren Ausstieg bei den Volleyball-Bundesligafrauen angekündigt. "Es war eine sehr spezielle Saison. Ich danke unseren Fans ganz herzlich. Was wir an Unterstützung erfahren haben, sprengt jedes Vorstellungsvermögen. Ich hoffe so sehr, dass wir uns in der nächsten Saison hier in der CU-Arena wiedersehen", sagte Nina Braack.

Die 1:3-Niederlage im zweiten Spiel der Pre-Play-offs war bereits die vierte Saisonniederlage gegen den Köpenicker SC. Die Berlinerinnen konnten sich gegen VT Aurubis erstmals in ihrer Vereinsgeschichte für das Viertelfinale, die Play-offs, um die deutsche Meisterschaft qualifizieren und treffen auf Titelverteidiger Dresdner SC. Alle elf Spielerinnen des VT Aurubis hatten sich für den Showdown in der CU-Arena umgezogen und waren vor dem Spiel aufgelaufen. Auch Spielführerin Karine Muijlwijk und Melanie Horn, die beide gerade erst von Verletzungen genesen waren, hätten wohl allzu gerne noch einmal ins Geschehen eingegriffen und dem Team zu einem dritten Spiel gegen Köpenick und damit zu einer letzten Chance zum Einzug in die Play-offs verholfen.

Doch die Hamburgerinnen standen gegen Köpenick von Anfang an gehörig unter Druck. Aurubis fand überhaupt nicht ins Spiel, der Köpenicker SC dominierte die Partie hoch konzentriert. Zur ersten Auszeit führte Berlin bereits mit 8:1. Der Vorsprung wurde bis zum Satzende sogar noch ausgebaut. Erst langsam fanden die Gastgeberinnen, immer wieder von ihrem Publikum angetrieben, ins Spiel. Aber auch im zweiten Satz kam kaum einmal das Gefühl auf, dass das Volleyballteam Aurubis trotz großen kämpferischen Einsatzes das Spiel noch drehen könnte.

Darauf mussten die 979 Zuschauer bis nach der Zehn-Minuten-Pause warten. Ob die "Rubies" nun wirklich stärker wurden oder beim Gegner die Konzentration nachließ – wer weiß das schon? Jedenfalls keimte durch den Gewinn des dritten Satzes neue Hoffnung auf, die aber nur bis Mitte des vierten Durchgangs aufrecht erhalten wurde. Mit sechs Punkten in Folge zogen die Berlinerinnen von 8:9 aus ihrer Sicht auf 14:9 davon.

Am Ende bedankten sich die Fans auf der Tribüne mit stehenden Ovationen bei ihren Lieblingen. Zur wertvollsten Spielerin kürte der Vorsitzende des Sportausschusses der Bezirksversammlung, Ralf-Dieter Fischer, Zuspielerin Denise Imoudu. Die meisten Punkten für Hamburg holten Jana Franziska Poll (14), Taylor Milton (12) und Saskia Radzuweit (10).

 

Quelle: Hamburger Abendblatt Online

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Bundesligatabelle

 Pl  Team Spiele  Sätze Punkte
1. Dresden
24 64 : 21
60
2. Schwerin 24 65 : 27
57
3. Stuttgart
24 60 : 32
51
4. Münster 24 56 : 38
46
5. WIesbaden 24 55 : 38
45
6. Vilsbiburg 24 51 : 44
39
7. Potsdam
24 49 : 50
37
8. KSC Berlin
24 42 : 53
30
9. Hamburg
24 41 : 52
29
10. Aachen
24 36 : 51
28
11. Straubing 24 42 : 49
25
12. Thüringen 24 21 : 61
14
13. VCO Berlin 24 6 : 72
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